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25.06.2010

Eindrücke von der Intersolar Europe 2010

Nach dem Relaunch Ihres Internetauftritts zeigte sich die Solarpraxis auch auf der Intersolar Europe in München in neuem Gewand. Größer als zuvor präsentierte sie sich und die Tochtergesellschaft Sunbeam mit mehr als 20 Mitarbeitern auf 64 Quadratmetern. Kunden und Partner nutzten die Gelegenheit zum Austausch am Stand.

Dabei wurde deutlich, dass die Qualitätsprüfung von Projekten im Megawatt-Bereich immer wichtiger wird. Zunehmend fordern Banken und Investoren eine solide Überprüfung von Großprojekten. Die Solarpraxis sieht es dabei als ihre Aufgabe an, die Langlebigkeit solcher Anlagen zu gewährleisten. 

Im Bereich Solarthermie waren viele Messebesucher durch die fortlaufenden Diskussionen über die Förderung verunsichert. Zahlreiche kleine Firmen fürchten, dass die fehlende Planungssicherheit sie zur Geschäftsaufgabe zwingen wird. Positiv war jedoch das steigende Interesse an Anlagen für Prozess- wärme im gewerblichen Bereich. Mehr als bisher wollen auch Kunden aus Osteuropa diese Technologie nutzen. 

Im Rahmen der Gespräche bestätigte sich, dass Konferenzen und Messen als Austauschplattformen für die Branche an Bedeutung gewinnen. Gerade internationale Teilnehmer zeigten großes Interesse an den Konferenzen der Solarpraxis. Viele US-amerikanische Unternehmen wollen die Möglichkeit nutzen, sich bei der PV Power Plants im Dezember zu präsentieren sowie auf dem europäischen Markt vorstellig werden. Darunter sind auch Unternehmen, deren Produkte die Marktreife für Photovoltaik-Großanlagen noch nicht erreicht haben. Sie sind besonders interessiert daran, das Entwicklungspotenzial ihrer Produkte frühzeitig zu demonstrieren und zu diskutieren. 

Die PV Production and Equipment-Konferenz wurde zum ersten Mal von der Solarpraxis in Kooperation mit Solar Promotion und SEMI PV Group durchgeführt.  Schwerpunkt war die Kostensenkung im Bereich Produktion und Material. Mehr als 200 Teilnehmer aus der ganzen Welt nahmen an dem international ausgerichteten Event teil. Mit CTOs und CEOs von marktführenden Unternehmen wie REC, LDK Solar und Sunicon wurde angeregt über die Senkung von Produktionskosten und Markterwartungen für die nächsten Jahre diskutiert. 

Auf der Intersolar ging auch die Webseite des pv magazine online. Stets aktuell versorgt sie seitdem ihre Leser mit internationalen Branchen-News. Wie gut das Konzept ankam, zeigt sich an der großen Zahl von Probe-Abos, die abgeschlossen wurden, und Neubestellungen für den pv magazine-Newsletter, der einmal wöchentlich erscheint. Das pv magazine setzt auf modernste Kommunikationsmittel und bringt ihre Lesergemeinde per Twitter zusammen.  

Die photovoltaik erschien zur Messe mit einem Rekordumfang von 250 Seiten. Die Nachfrage war so groß, dass für den letzten Messetag sogar eine Nachlieferung angefordert werden musste. Am Solarpraxis-Stand war fast durchgehend einer der fünf photovoltaik- oder drei pv magazine-Leser-Reporter anzutreffen, die auf den Internetseiten der Magazine via Twitter über Ihre Eindrücke und Entdeckungen berichtet haben. Die Redaktion wird ihre Highlights in der Juli-Ausgabe veröffentlichen. Das gilt natürlich auch für das Pressegespräch, das photovoltaik-Chefredakteur Michael Fuhs auf der Intersolar moderiert hat: Wo lohnt sich Photovoltaik in Zukunft noch, welche Renditezahlen sind notwendig und was sind die Unterschiede zwischen den Modulen, die man nicht sieht? Diese Fragen erwiesen sich als nach wie vor zentrale Fragen der Branche.



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