Solarpraxis-Spende für Opfer der Hungerkatastrophe in Ostafrika
Ostafrika leidet zurzeit unter einer der trockensten Perioden seit Jahrzehnten. Ursache hierfür sind zwei aufeinander folgende Regenzeiten im vergangenen Jahr. Die anhaltende Dürre wird durch hohe Getreidepreise, erhöhte Sterblichkeit des Viehbestands sowie andauernde Konflikte und den eingeschränkten humanitären Zugang zu manchen Regionen verstärkt. Große Teile Somalias sind seit mehr als 20 Jahren vom Bürgerkrieg betroffen und Vertriebene haben große Schwierigkeiten, die wenigen Orte zu erreichen, in denen es Nahrungsmittelhilfe oder medizinische Versorgung gibt. Diese überaus schwierige Situation der Menschen war der ausschlaggebende Beweggrund, sich für eine nicht-nachhaltige Spende zu entschließen. Damit engagiert sich die Solarpraxis AG im August 2011 wiederholt in der Katastrophenhilfe.
Die Solarpraxis AG ist im Bereich erneuerbare Energien tätig und arbeitet somit aktiv an einer Umgestaltung der Energieversorgung hin zu einem vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energien. Trotzdem möchte sie Menschen unterstützen, die von den Auswirkungen stattfindender Klimaveränderungen betroffen sind, für die sie keine Verantwortung tragen. Sie tut es über „Ärzte ohne Grenzen“.
„Ärzte ohne Grenzen“ leistet medizinische Nothilfe, wenn in Kriegsgebieten oder nach Naturkatastrophen das Leben vieler Menschen bedroht ist - ohne nach Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung zu fragen. „Ärzte ohne Grenzen“ arbeitet seit 1991 ununterbrochen in Somalia und bietet derzeit kostenlose medizinische Behandlung in acht Regionen im Süden des Landes an. Mehr als 1.300 somalische Mitarbeiter, unterstützt von ungefähr 100 Mitarbeitern in Nairobi, leisten kostenlose Gesundheitsversorgung, behandeln Mangelernährung, unterstützen Vertriebene und verteilen Wasser und Hilfsgüter. „Ärzte ohne Grenzen“ nimmt für die Hilfe in Somalia keinerlei staatliche Finanzierung an, die gesamte Finanzierung kommt von privaten Spendern.
