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11.09.2012

Überzogene Qualitätsansprüche kosten unnötig Geld

Kontroverse Diskussionen auf „Quality for Photovoltaics“-Workshop


Trotz hohen Kostendrucks soll sich die Qualität in der Photovoltaikbranche verbessern. Diese Herausforderung wurde auf dem Solarpraxis-Workshop Quality for Photovoltaics – The key driver for sustainable growth diskutiert, der am 6. September 2012 in Berlin stattfand. Dabei ging es zum einen darum, wo die Industrie besser werden muss, und zum anderen, wo überzogene Qualitätsansprüche unnötig Geld kosten. 

Generell komme es in der Branche in Zukunft auf eine differenziertere Betrachtung an. Die Frage, was sich Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette Qualität kosten lassen, wurde kontrovers diskutiert. An verschiedenen Stellen wurde während des Workshops die Notwendigkeit zur kontrollierten Anlagen- und Betriebsführung betont, die zu Kosteneinsparungen führen könne.

Das Thema Qualität stieß auf großes Interesse. Trotz der angespannten Marktlage kamen mit 130 Teilnehmern nur unwesentlich weniger Besucher als im Jahr zuvor nach Berlin. Die engagierten Diskussionen zeigten, dass aktuell viel Klärungsbedarf in der Branche herrscht, die sich an einem Wendepunkt befindet. Um auf den Kostendruck zu reagieren, muss sie nicht nur immer wieder neue Qualitätsforderungen aufstellen, sondern bei manchen Punkten auch darüber nachdenken, wo die Qualitätsansprüche vielleicht unnötig sind.
Weitere Informationen finden Sie online.

Kontakt:
Judith Hübner, Telefon: +49 (0)30 / 72 62 96 – 327, E-Mail: judith.huebner(at)solarpraxis.de



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