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Anzeigenschluss: 22.07.2010 Erscheinungstermin: 05.08.2010
Politik & Gesellschaft
Rechtssicherheit EEG-Novelle
Die EEG-Novelle sorgt für Rechtsunsicherheit in der Branche. Gerade für Projektierer von Freiflächenanlagen sind noch viele Fragen offen. Wie definiert sich ein Bebauungsplan und was passiert, wenn die Anlage wegen fehlender Wechselrichter nicht ans Netz kann?
Spanien kürzt die Solarförderung
In Spanien sah es kurzzeitig so aus, als ob rückwirkend die Solarförderung gekürzt würde. Das scheint erst einmal nicht zu geschehen, was nicht heißt, dass die Alternativen besser sind. Der Artikel analysiert die Situation in dem Land.
Märkte & Trends
Differenzieren für höhere Preise
Durch die geplante Reduktion der Einspeisevergütung geraten europäische Modulhersteller unter Druck. Doch eine Studie von EuPD Research zeigt, dass auch teurere Hersteller die Möglichkeit haben, sich zu positionieren. Sie müssen eine Marke entwickeln und sich differenzieren. Und sie müssen wissen, wie sie den Solarteur erreichen, der die Anlagen am Ende verkauft. Dieser muss wissen, ob er sich auf eine Edelmarke festlegt oder ob er ein breites Spektrum montieren will.
Die Schritte des Großanlagenbaus
Der Großanlagenbau vollzieht sich in mehreren Schritten. Die Sicherheit, dass eine Anlage auch realisiert wird, steigt mit jedem Projektschritt. Der Artikel beantwortet die Frage, wie Großanlagen entstehen und welche Unsicherheiten auf welcher Stufe einzukalkulieren sind.
Wechselrichter der Zukunft
Der CEO von SMA, Günther Cramer, steht photovoltaik Rede und Antwort zu den ökonomischen und technologischen Herausforderungen, vor denen Wechselrichterhersteller stehen, und zu der Frage, was die Installateure noch zu erwarten haben.
Forschung & Entwicklung
Triple Green VII: Wechselrichter
Nicht nur Zellen und Module verursachen in der Fertigung erhebliche Umweltbelastungen. Auch die Wechselrichter bergen Potenziale zur nachhaltigen Produktion: weniger Bauteile, Lote und Energie. Noch sind Kompromisse notwendig. Doch der Anfang ist gemacht - mit Fabriken ohne Emission von Kohlendioxid. Zu Besuch in der Produktion bei SMA.
Solarmethan
Forscher am IWES in Kassel und am ZSW Baden-Württemberg, haben ein Verfahren entwickelt, mit dem man aus elektrischer Energie energetisch günstig Methan erzeugen kann. Die Forscher nennen es Solarmethan, da sie dafür vor allem Sonnenstrom und Windstrom nutzen wollen. Der Vorteil des Methans ist, dass es die Infrastruktur schon gibt, mit der man es wieder zu Energie machen kann, nämlich in den normalen Gasturbinenkraftwerken. So kann das Solarmethan der Netzintegration der Photovoltaik dienen, da das Erdgasröhrennetz eine sehr große Speicherkapazität hat.
Fachwissen & Technik
Kabel und Stecker
Seit rund zwei Jahren gibt es eine Norm, die definiert, was Solarkabel auszeichnet. Das Angebot an Solarkabeln wird seitdem immer größer und Installateure haben die Qual der Wahl. Bei der Wahl des richtigen Kabels und der Steckverbinder gibt es einiges zu beachten. Ein häufig gemachter Fehler ist, nicht die richtigen Werkzeuge zu benutzen. Kabelhersteller, die sich abheben wollen, bieten Installateuren Schulungen zur Weiterbildung an.
Löscheinsatz
Im Brandfall sind Photovoltaikanlagen gefährlich, da die Module schon bei wenig Licht Strom erzeugen. Aber die Feuerwehren verfügen über Strategien, um bei Feuer trotzdem eingreifen zu können. Und die Industrie hat erste Lösungen entwickelt, mit denen sich die Anlagen direkt am Modul oder zumindest in dessen Nähe spannungsfrei schalten lassen. Im Ernstfall reduziert jedoch vor allem eines die Gefahr für die Einsatzkräfte: Information.
Geld & Recht
Public Private Partnership
Der Photovoltaikmarkt wird nicht nur von Investoren und Privatkunden bestimmt. Auch Partnerschaften zwischen Solarunternehmen und der öffentlichen Hand, sogenannte Public Private Partnerships, sind wichtig für die Nachfrage. photovoltaik stellt Erfolgsbeispiele vor und zeigt, worauf die Vertragspartner achten müssen.
Architektur
Solar Decathlon Europe
Ende Juni fand erstmals auch in Europa ein Solar Decathlon statt. Seit anderthalb Jahren entwerfen und bauen 19 Studententeams aus elf Ländern Prototypen für Plusenergiehäuser. Beim Showdown in Madrid traten die Teams mit ihren Häusern gegeneinander an. Zehn Tage lang bewohnten sie ihre Gebäude, während eine Jury jedes Projekt in insgesamt zehn Kategorien bewertete. Photovoltaik spielte dabei eine große Rolle.
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